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"Bewusst gesund genießen": Wasser ist zum Trinken da!


Wasserglas


Der menschliche Organismus besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser. Neben der Wärmeregulation und dem Transport, beispielsweise von Nährstoffen und Atemgasen, ist Wasser an nahezu allen chemischen Reaktionen auf körperlicher Ebene beteiligt. Die tägliche Wasseraufnahme sollte sich annähernd mit dem täglichen Wasserverlust - über Darm, Nieren, Haut und Atmung -  die Waage halten. 

Haben Sie sich schon das eine oder andere Mal die Frage gestellt, ob Sie genügend trinken? Man hört viel, weiß aber oft nicht genau, an welchen Empfehlungen man sich tatsächlich orientieren soll.

Grund dafür ist der individuelle Flüssigkeitsbedarf eines jeden Menschen, der von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Neben dem Energieumsatz spielt ebenso die Umgebungstemperatur, aber auch die Zusammensetzung der Nahrung eine wesentliche Rolle. Ist beispielsweise der Salzgehalt der Nahrung hoch, braucht der Körper im Gegenzug dazu mehr Flüssigkeit. 

Eine Möglichkeit, den persönlichen Flüssigkeitsbedarf zu bestimmen, ist die Berechnung des Bedarfs unter Einbeziehung des eigenen Körpergewichts. Hierzu gilt folgende Regel: 35 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht sollte man täglich an Flüssigkeit zu sich nehmen. Dementsprechend benötigt eine 75 Kilogramm schwere Person rund 2,6 Liter Flüssigkeit, was aber nicht bedeutet, dass auch genauso viel getrunken werden muss. Denn rund 800 Milliliter Flüssigkeit werden bei normaler Ernährungsweise über die Nahrung aufgenommen und knapp 300 Milliliter Flüssigkeit können durch den Nährstoffabbau zusätzlich entstehen. Somit bleiben rund 1,5 Liter Flüssigkeit, die man über Getränke zu sich nehmen sollte.

Bleibt nur mehr die Frage, ob tatsächlich alle Getränke auch effektiv in die Flüssigkeitsbilanz mit eingerechnet werden können.

Die Antwort lautet ja - mit einer Ausnahme: alkoholische Getränke, die eine  entwässernde Wirkung haben. Sogar bei Kaffee ist man sich mittlerweile einig, dass der Genuss der einen oder anderen Tasse  in die Flüssigkeitsbilanz mit einberechnet werden soll.

Der Grund, warum in erster Linie Wasser und ungesüßte Tees empfohlen werden, ist einzig und allein dem hohen Zuckeranteil vieler anderer Getränke geschuldet. Cola, Fruchtsäfte, Limonaden und dergleichen sollten nicht regelmäßig und im Übermaß getrunken werden, zum Flüssigkeitshaushalt tragen sie aber ebenso bei wie klares Wasser.

Die Gesundheitsförderung der BVA wünscht Ihnen einen Tag voll Freude und Vitalität!