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Welt-COPD-Tag


Lungenröntgen


Der Welt-COPD-Tag wurde 2002 von der Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Diseases (GOLD) ins Leben gerufen. Mit dieser Initiative soll das Bewusstsein für die Erkrankung COPD geweckt werden. In Europa leiden ca. 44 Millionen Menschen an der als Raucherhusten bezeichneten Krankheit - in Österreich sind es ca. 800.000 Menschen. Vielen Betroffenen ist nicht bewusst, dass sie COPD haben, da sie die Anzeichen wie Husten, Auswurf, Atemnot und Leistungsschwäche nicht richtig deuten. 

Wenn einem das Atmen zunehmend schwer fällt, löst dies Ängste aus, was wiederum die Psyche massiv beeinflussen kann. Die körperliche Leistungsfähigkeit lässt nach, depressive Phasen und Panikzustände sind oft die Folge. Somit wird COPD mittlerweile immer häufiger als fachgebietsüberschreitende Krankheit erkannt. 

Bei fortschreitender Erkrankung wird eine Sauerstofftherapie oftmals notwendig sein. Diese stellt einen weiteren extremem Einschnitt im Leben der Betroffenen dar. Diverse Studien beschäftigen sich mit der Wechselwirkung zwischen Depression und COPD.

COPD  ist derzeit zwar nicht heilbar, kann aber gebremst werden. Primäres Ziel in der Therapie und Rehabilitation ist es daher, das Fortschreiten von COPD  zu hemmen und damit auch die eigene seelische Belastung nicht weiter zu erhöhen. 

Pulmologische Rehabilitation im RZ Austria in Bad Schallerbach

Mit bester Expertise betreibt die BVA seit vielen Jahren die Rehabilitation von Patienten mit Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen in Bad Schallerbach. Seit Juni 2016 werden auch Patienten mit Lungenerkrankungen rehabilitiert. Die BVA bietet hier stationäre Rehabilitation nach Exazerbation einer COPD, Pneumonie oder Lungenembolie und die Behandlung bei COPD (II-IV), Asthma bronchiale, Pneumothorax, Lungenfibrose, Asbestose sowie Bronchiektasien an.

Im Rahmen des Aufenthaltes wird für jeden Patienten ein individuelles Behandlungs- und Therapieprogramm erstellt.

Viele Lungenerkrankungen können nicht rückgängig gemacht werden, aber es ist erwiesen, dass im Rahmen der stationären Rehabilitation der Krankheitsverlauf nachhaltig positiv in vielerlei Hinsicht beeinflusst werden kann. Ziel ist es, die Belastbarkeit sowie die Lebensqualität zu steigern bzw. zu bewahren sowie eine Abnahme der krankheitsbedingten Angst zu erreichen. Ganz besonderes Augenmerk gilt hier letztendlich der Verbesserung der Funktion der quergestreiften Muskulatur zur Erleichterung der sogenannten Atemarbeit und Optimierung des gesamten Herz-Kreislauf-Systems.

Erfahren Sie mehr über die pulmologische Rehabilitation im RZ Austria.