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"Bewusst gesund genießen": Da haben wir den Salat!


Salat


Steht Ihnen der Sinn nach klassischem Häuptelsalat? Nach Eisberg-, Batavia- und Romanasalat? Oder bevorzugen Sie die leicht bitteren Varianten wie Endivien, Chicorée, Blattzichorie oder Radicchio?

Mit der warmen Jahreszeit erwacht der Wunsch nach einer leichten Küche, die den Körper nicht belastet. Da bieten sich frische Salate an, die auch im eigenen Garten oder Balkonkisterl leicht zu ziehen sind und noch dazu dekorativ aussehen: Denken wir nur an die Asia- und Pflücksalate in rot oder grün mit gekrausten oder glatten Blatträndern! Auch geschmacklich ist für jeden etwas dabei: von herb und fast bitter (Radicchio) über würzig (Asiasalate) bis zu den milderen Varianten wie den Kopfsalat.

 

Was zu beachten ist

Damit ein Salat knackig bleibt und seine Inhaltsstoffe behält, sollte er immer frisch zubereitet werden. Idealerweise wäscht man ihn vor der Zubereitung kurz, aber gründlich. Salat sollte nicht allzu lange aufbewahrt werden – ist es unvermeidbar, dann schlägt man ihn am besten in ein feuchtes Tuch ein oder legt ihn in eine Plastikbox, damit er im Kühlschrank nicht an Feuchtigkeit verliert. Apropos Feuchtigkeit: Tatsächlich sollte man den Salat nicht allzu stark wässern, da auf diese Weise wertvolle Inhaltsstoffe ausgeschwemmt werden können.

Und das ist drin

Praktisch und wertvoll: Salate verfügen über zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, ohne zusätzliche Kalorien mitzuliefern. So sind sie reich an Beta-Carotin, B-Vitaminen, Folsäure und auch Vitamin C. An Mineralstoffen liefern Salate etwa Kalium, Phosphor, Magnesium und auch sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.


Die Sache mit dem Nitrat

Es verwundert nicht: Nur Salate aus biologischem Anbau weisen geringe bis keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf. Natürlich kann man Salate auch im eigenen Garten ziehen – eine Übung, die selbst Menschen ohne tiefgrünem Daumen gelingen sollte. Allerdings ist zu beachten, dass Salatpflanzen Nitrat aus dem Boden aufnehmen, das unter der Einwirkung von Sonnenlicht zur Energiegewinnung verwendet wird. Wenn das Sonnenlicht (wie etwa im Treibhaus) zu gering oder gar nicht vorhanden ist, wird das Nitrat in der Pflanze – vor allem im Strunk - gespeichert. Deshalb sollte der Strunk entfernt werden. Wer selbst Gemüse anbaut, sollte darauf achten, am Nachmittag zu ernten und nicht in der Früh: Zu diesem Zeitpunkt ist Nitrat bereits durch den Lichteinfall abgebaut.


Hochwertig ist am besten

Idealerweise bereitet man Salat mit hochwertigem Essig und Öl zu. Da zahlt es sich aus, sich durch die mittlerweile sehr breite und abwechslungsreiche Produktpalette durchzuprobieren. Die einzelnen Öle und Essige unterscheiden sich nicht nur in punkto Inhaltsstoffen, sondern sind in der Lage, dem Salat aufgrund ihres Geschmacks eine jeweils eigene Note zu verleihen. Der perfekte Sommersalat schmeckt natürlich auch besonders gut mit einem selbst zubereiteten, fettarmen Joghurtdressing.

 

Die BVA wünscht Ihnen einen unbeschwerten und leichten Start in den Sommer!