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"Bewusst gesund genießen": Mit Schirm, Charme und Melone


Melone


Quizfrage mit Bart: Nennen Sie uns eine Kopfbedeckung, die nach einem Gemüse benannt wird. Klar, Melone. Und Sie haben richtig gelesen – Gemüse, nicht Obst. Denn botanisch gesehen gehört die Melone zu den Kürbisgewächsen: Ihre Verwandten sind die Kürbisse, Gurken oder Zucchini. Sorten gibt es unzählige, wobei sie grundsätzlich in Wasser- und Zuckermelonen unterteilt werden.

Perfekte Erfrischung. Melonen lieben die Hitze, daher liegen die Hauptanbaugebiete in tropischen und subtropischen Ländern sowie im Mittelmeerraum. Während der Sommermonate werden sie auch hierzulande sehr gerne gegessen. Kein Wunder: Sie verfügen über einen hohen Wassergehalt, punkten mit fruchtigem Geschmack und wenig Kalorien – die perfekte Erfrischung!  Tatsächlich bestehen Melonen bis zu 90 Prozent aus Wasser, sind aber alles andere als "leer": Sie enthalten eine ganze Reihe an Vitaminen und Mineralstoffen. Etwa Provitamin A und Vitamin C (Zuckermelonen enthalten besonders viel Vitamin C), aber auch B-Vitamine und nennenswerte Mengen an Kalium, Eisen, Natrium. Aber nicht nur das Fruchtfleisch, auch die Kerne der Wassermelone liefern Vitamine, Mineralstoffe, Fett und Eiweiß. Auf der Kalorienwaage schlagen Wassermelonen mit nur 24 Kalorien pro 100 Gramm zu Buche – ein Leichtgewicht! Bei Honigmelonen liegt der Kaloriengehalt mit 50 Kalorien pro 100 Gramm ebenfalls im sehr moderaten Bereich.

Melonenmusik. Ob eine Melone tatsächlich reif ist, erkennt man an ihrem Klang: Ist beim Klopfen ein dumpfer Ton zu hören, ist sie reif – bei einem hohen oder metallischen Ton lieber noch ein wenig Warten mit dem Aufschneiden! Bei Zuckermelonen ist die Nase gefragt: Das reife Fruchtfleisch riecht süß – und da es weich ist, lässt sich die Melone am Stielende leicht eindrücken. Melonen bei Zimmertemperatur lagern – nach dem Aufschneiden maximal zwei Tage im Kühlschrank belassen! 

Zubereitungstipps: Für Melonen gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten: Natürlich kann man sie einfach roh verzehren und auf diese Weise mithelfen, den erhöhten Flüssigkeitsbedarf im Sommer zu decken. Aber auch im Müsli oder im Salat sorgt die Melone für den unverkennbaren Frischekick. Als Vorspeise macht sie eine perfekte Figur im Parmaschinken-Mantel. Im Smoothie ist sie der sommerliche "Geschmacksverstärker".


Probieren Sie doch einfach einmal unseren Sommersalat aus!


Melonen-Schafskäse Salat


Wassermelone

Schafskäse

Rucola

Olivenöl

Essig

Kräuter: Oregano, Minze, Zitronenthymian

Salz

Pfeffer

 

Und so geht’s: Salat gut waschen und abtropfen lassen, die Wassermelone und den Feta in etwa 1 bis 2 Zentimeter große Würfel schneiden. Für das Dressing die Zutaten gut vermischen, über den Salat gießen, mit Kräutern garnieren und es sich in der untergehenden Sonne schmecken lassen. 

 

Die BVA wünscht Ihnen einen entspannte und "melonischen" Sommer!