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20 Jahre Gesundheitsförderung Öffentlicher Dienst - ein zukunftsorientiertes Handlungsfeld der BVA


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Als das Themenfeld „Gesundheitsförderung und Prävention“ Einzug in die österreichische Sozialversicherung hielt, war die BVA einer der ersten österreichweiten Sozialversicherungsträger, der sich das Ziel gesetzt hat, qualitätsgesicherte Angebote und Unterstützungsleistungen in Form von Gesundheitsförderungsprojekten und Präventionsmaßnahmen für seine Versicherten bereitzustellen. 

Im Herbst 1998 wurde in der BVA-Hauptstelle in Wien eine Ansprechstelle für das Themenfeld „Gesundheitsförderung und Prävention für den öffentlichen Dienst“ ins Leben gerufen. „In jahrelanger Aufbauarbeit wurden die Weichen für einen Paradigmenwechsel mit der Fragestellung, wie Gesundheit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes erhalten und gefördert werden kann, gestellt “, erinnert sich Martina Petracek-Ankowitsch an die Anfänge der Gesundheitsförderung in der BVA. Schon bald zeichnete sich ein Mehrbedarf im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention ab, sodass eine quantitative Weiterentwicklung forciert und ein laufender moderater Ausbau des Bereiches notwendig wurde. 


Gesundheitsförderung der BVA


Mittlerweile stehen österreichweit 820 Dienststellen mit knapp 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der gesundheitsfördernden Betreuung der BVA - die kleinste Dienststelle mit zwei und die größte mit ca. 6.000 Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern. Österreichweit werden diese Dienststellen von derzeit 35 BVA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern fachkundig beraten und begleitet. 


Gesundheitsförderung der BVA


Vor allem die letzten fünf Jahre haben gezeigt, dass die Zahl an ganzheitlichen Projekten mit einem gesundheitsförderlichen Managementprozess in allen Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes stark im Steigen ist. Aktuell werden von BVA-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Erstberatungen über weitreichende Projektinitiierungen hin bis zu deren Begleitung, Evaluation und Projektüberführung in eine Nachhaltigkeit durchgeführt. Neben Beratungs- und Begleitungsleistungen erhalten die Dienststellen auch themen- und zielgruppenorientierte Unterstützungen in Form von Modulen in unterschiedlichsten Themenbereichen.

Ebenso baut die BVA laufend Einzelaktivitäten zur Erhaltung, Förderung und Verbesserung der Gesundheit ihrer Anspruchsberechtigten im ganzheitlichen Sinne und in deren Lebensphasen aus und forciert die Aufklärung und Information über vermeidbare Krankheiten sowie über die Gesundheit beeinflussenden seelischen und sozialen Faktoren. Diese Stärkung der Gesundheitskompetenz der Versicherten wird neben unterschiedlichsten Einzelangeboten auch durch fach- und zielgruppenspezifische Informationstage, Symposien und Seminare verstärkt gefördert.

„Der Mehrwert der Gesundheitsförderung im Öffentlichen Dienst liegt in der genauen Analyse der Ressourcen und Belastungen an einer Dienststelle und der individuellen Maßnahmengestaltung für die jeweilige Zielgruppe. Die besondere Stärke der BVA liegt in der Nutzung eigener personeller Ressourcen, die bedarfs-, bedürfnis- und zielgruppenorientiert für BVA-Versicherte eingesetzt werden. Dies ist ein Garant dafür, Gesundheitsförderung langfristig in den Dienststellen zu implementieren“, so Generaldirektor Dr. Gerhard Vogel.

 

Gesundheitsförderung der BVA


Mehr Informationen unter der Rubrik  „Gesundheitsförderung“  auf unserer Homepage.

FOTOS: J. Schimmer