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Gesünder ohne Zigarette


Zigarette


38 % der Menschen in Österreich greifen zur Zigarette, das sind 43 % der Männer und 34 % der Frauen. Wer raucht, setzt sich freiwillig einer großen Gefahr aus, abhängig und krank zu werden.

Die giftigen Stoffe im Zigarettenrauch schädigen beim Inhalieren auf ihrem Weg durch den Körper fast jedes Organ. Besonders betroffen sind die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System von Rauchern.
Zirka ein Viertel aller Krebstodesfälle sind auf die Folgen des Zigarettenkonsums zurückzuführen. Rauchen ist eine der wichtigsten vermeidbaren Ursachen für Arterienerkrankungen, dessen häufige Folge ein Herzinfarkt oder Schlaganfall sein kann.

Die erste Zigarette wird immer früher geraucht. Unter den 14- bis 15-jährigen Burschen haben rund 50 % und unter den gleichaltrigen Mädchen rund 45 % bereits mindestens einmal eine ganze Zigarette geraucht.



Tipps zum Aufhören:

  • Analysieren Sie, wann Sie zur Zigarette greifen
  • Beginnen Sie mit dem Aufhören in einer stressfreien Zeit
  • Informieren Sie Freunde und Familie
  • Suchen Sie Kontakt zu anderen "Aufhörwilligen"
  • Vermeiden Sie Situationen in denen Sie geraucht haben
  • Lenken Sie sich ab, durch Hobbies und andere Aktivitäten
  • Loben und belohnen Sie sich für rauchfreie Tage
  • Ein rauchfreier Arbeitsplatz fördert das Abgewöhnen
  • Werfen Sie alle Ihre Zigaretten weg

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Raucherentwöhnung à la BVA

Stationäre Therapie:

Im Rahmen einer dreiwöchigen Kur zur Behandlung von Fettstoffwechsel- und manifesten Bluthochdruckerkrankungen im Therapiezentrum Buchenberg in Waidhofen a. d. Ybbs bieten wir  auch eine Raucherentwöhnung an. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um ein zusätzliches Therapieangebot zur obgenannten Kur und nicht um eine reine Raucherentwöhnung handelt.

Das Programm besteht aus den Modulen:

  • Motivation
  • Verhaltenstherapie
  • Ernährungsberatung
  • Nikotinersatz
  • Bio-Feedback
  • gegebenenfalls Ergometertraining und CO-Messung

In Einzelgesprächen werden die persönliche Motivation hinterfragt und die individuellen Risikofaktoren erörtert. So erhält jeder "Entwöhnungswillige" ein auf seine Bedürfnisse zugeschneidertes Programm.


Ambulante Therapie:

Im Land Salzburg unterstützt die BVA das Projekt "Salzburg Rauchfrei". Das Raucherentwöhnungsprogramm wird in Kooperation mit dem Landeskrankenhaus Salzburg (Universitätsklinik für Pneumologie) und dem Arbeitskreis für Vorsorgemedizin (AVOS) angeboten. Die BVA leistet hier einen Zuschuss von EUR 75,- pro Teilnehmer (bei Jugendlichen bis 25 Jahren, Schwangeren und Frauen mit Kindern bis zu drei Jahren beträgt der Zuschuss EUR 120,-).

Die NÖ Gebietskrankenkasse bietet ganzjährig Unterstützung mit ihrem fünfwöchigen Raucherentwöhnungsprogramm in der Hauptstelle St. Pölten. ExpertInnen in der Raucherentwöhnung beraten und begleiten Sie auf Ihrem Weg in die Rauchfreiheit. In den Service-Centern der Landesviertel wird die Beratung durch mobile Raucherentwöhnungsteams angeboten und vom NÖ Nikotininstitut durchgeführt.

Weiters wird in Oberösterreich ein ambulantes Raucherentwöhnungsprogramm von der OÖ Gebietskrankenkasse in Kooperation mit dem Arbeitsmedizinischen Dienst angeboten. Auch hier trägt die BVA die Therapiekosten für Versicherte. Vom Teilnehmer wird ein Selbstkostenanteil in der Höhe von EUR 35,-- eingehoben.

Auch die Steiermärkische Gebietskrankenkasse führt eine ambulante Raucherentwöhnung für unsere Kunden durch, wobei ein Selbstkostenanteil von EUR 30,-- zu leisten ist.

Seit Juli 2013 läuft in Vorarlberg das Projekt "Raucherentwöhnung und -prävention in Vorarlberg", das mit klinischen Psychologen und ärztlichen Psychotherapeuten in fünf Landeskrankenhäusern des Landes Vorarlberg durchgeführt und von der BVA mitfinanziert wird.
Das Rahmenprogramm beinhaltet eine Erstberatung durch einen ärztlichen Psychotherapeuten, eine Gruppenentwöhnung, eine Einzelentwöhnung, Nachbetreuungstermine, Akupunktur, Hypnose und Medikamente. Je nach Auswahl der angebotenen Module fällt ein Selbstbehalt zwischen EUR 25,-- und EUR 45,-- an. Genaue Information erhalten Sie bei Ihrem behandelnden Arzt.

Die Kärntner Gebietskrankenkasse bietet in allen Kärntner Bezirken ein individuelles Raucherentwöhnungsprogramm an. Dieses kann im Rahmen eines Motivationsvortrages oder in Form eines sechsteiligen Gruppenkurses in Anspruch genommen werden. Seitens der BVA werden alle Kosten hierfür übernommen.

Sollten Sie nähere Auskunft benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Landes- oder Außenstelle. 

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Ambulante Raucherentwöhnung im Rahmen von Projekten der Gesundheitsförderung


Die ambulante Raucherentwöhnung wird vorläufig mit einem einmaligen Betrag von EUR 200,— (+ USt.) je Teilnehmer bei Vorliegen nachstehender Qualitätskriterien bewilligt:

Das ambulante Therapieprogramm muss

  • fünf Beratungstermine (1 x wöchentlich) umfassen,
  • eine Kombination von psychologischen und medikamentösen Verfahren sein und
  • von Ärzten eines offiziellen Anbieters (d.s. Nikotininstitut Österreichs, AMD Linz etc.) abgehalten werden.

Das ambulante Therapieprogramm kann nur im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsförderungsprojektes bezuschusst werden (Vorlage einer Projektvereinbarung) und ist somit durch den jeweiligen Betrieb mit entsprechenden Kooperationspartnern zu organisieren.

Umfang Therapieprogramm:

Informationsveranstaltung (Inhalt):

  • Möglichkeit zur CO-Messung
  • Psychologischer Abhängigkeitstest
  • Informationen zum Thema Rauchen und Nicht-mehr-Rauchen
  • Erklärung der erhobenen Werte und Vorstellung des Programms
  • Anmeldung zum Betreuungsprogramm mit Terminvereinbarung

Betreuungsprogramm:

  • 5 Beratungstermine (1x wöchentlich)
  • Einzelgespräche mit ÄrztInnen des Nikotininstituts
  • Erstellung eines Patientenbogens mit Basisdaten zum Rauchverhalten und Befinden
  • CO-Messungen
  • Gewichtskontrollen
  • Festlegung eines Stopp-Datums (bei Aufhörwunsch) beim 2. Termin
  • Möglichkeit Nikotinersatz-Produkte kostenfrei zu probieren
  • Unterstützung und Hilfestellung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben

Hat ein Betrieb Interesse, eine ambulante Raucherentwöhnung durchzuführen, so ist vorweg der Kontakt mit dem Referat Gesundheitsförderung (sh. Link) herzustellen, damit ein internes Prüfungsverfahren in die Wege geleitet werden kann.

Sonstige Kosten, wie z. B. Auftaktveranstaltung, Räumlichkeiten, Reisekosten für Therapeuten, Differenzbeträge über der EUR-200-Grenze sind vom Betrieb zu tragen. Die BVA leistet den Kostenzuschuss je Teilnehmer nur einmal.

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Das kostenlose österreichische Rauchfrei Telefon:

Das Rauchfrei Telefon ist eine österreichweit gemeinsame Initiative der Sozialversicherungsträger, der Bundesländer und des Bundesministeriums für Gesundheit.

Unter der Telefonnummer 0800 810 013 finden Sie kompetente Ansprechpartner für Fragen, Information und Beratung rund ums Thema Rauchen und Rauchstopp.

Zusätzlich zur telefonischen Beratung bietet das Rauchfrei Telefon auch ein online-Portal an. Unter www.rauchfrei.at erhalten Sie Unterstützung auf dem Weg in ein rauchfreies Leben.


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