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Weltgesundheitstag 2017


Depression


Wie jedes Jahr findet auch heuer am 7. April der Weltgesundheitstag statt. Das Thema für 2017 lautet "Depression – Let´s talk" und soll Betroffene und auch Angehörige motivieren, über die Erkrankung zu sprechen. Darüber hinaus soll die Öffentlichkeit vermehrt über das Thema Depression aufgeklärt werden, denn noch immer ist diese Krankheit in der Gesellschaft mit Vorurteilen behaftet und Betroffene werden oft nicht ernst genommen.

An Depression erkrankte Menschen haben meist einen langen Leidensweg hinter sich, bevor die Diagnose gestellt wird. Zum einen liegt es daran, dass sie tatsächlich nicht wissen, was die Ursache ihres veränderten Zustandes ist. Zum anderen schämen sich viele für die Erkrankung, weil sie diese als Schwäche oder Makel auslegen.

Dabei kann eine Depression jeden von uns jederzeit treffen – unabhängig von Alter, Gesellschaftsschicht oder Herkunft. Es ist eine Krankheit mit vielfältigen Ursachen, typischen Symptomen und individuellen Therapiemöglichkeiten. Sie beeinflusst nicht nur die Psyche und das Verhalten, sondern oft auch das körperliche Befinden. Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, sind nur einige Beispiele dafür, wie sich die Erkrankung auch auf den Körper auswirken kann. Diese Symptome werden meist nicht mit einer Depression in Zusammenhang gebracht. Allein dieser Umstand zeigt schon, wie wichtig die Aufklärung zu diesem brisanten Thema ist.

Die Chancen auf Heilung einer Depression sind gut. Doch dazu ist es unentbehrlich, dass sich der Erkrankte mitteilt und Hilfe sucht. Nur so ist gewährleistet, dass er die notwendigen Informationen über die Möglichkeiten der Therapie erhält. Die Behandlung besteht im Wesentlichen aus 2 Therapieansätzen: Die Psychotherapie und die medikamentöse Therapie. Welche der beiden Methoden im individuellen Fall angewendet wird bzw. wie die beiden Methoden kombiniert werden, wird der Arzt gemeinsam mit dem Patient festlegen.

In den meisten Fällen wird die Genesung nicht von heute auf morgen eintreten, aber der Betroffene darf mit Recht stolz darauf sein, mit der Entscheidung, über seine Erkrankung zu reden und Hilfe zu suchen, den ersten Schritt in die richtige Richtung getan zu haben. 

Das BVA-Therapiezentrum Justuspark

Die BVA betreibt seit April 2015 das Therapiezentrum Justuspark in Bad Hall und war damit Vorreiter auf dem Gebiet der Rehabilitation für psychische Erkrankungen - darunter auch Depressionen. 

Neben umfangreichen Therapiemöglichkeiten und modernster medizinischer Ausstattung sorgt ein kompetentes Team für eine professionelle und persönliche Betreuung der Patienten. Nähere Informationen über das Therapiezentrum Justuspark finden Sie unter dem angeführten Link.