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Wann war Ihre letzte Vorsorgeuntersuchung?


 Seit den 70er-Jahren ist die kostenlose Vorsorgeuntersuchung (VU) - damals noch unter dem Namen "Gesundenuntersuchung" - fixer Bestandteil unseres Gesundheitssystems. Die vielen wissenschaftlichen Neuerungen und Erkenntnisse der Medizin brachten es mit sich, dass es seitdem regelmäßig wichtige Anpassungen gab - und weiter gibt.


Illustration Herz


Warum zur Vorsorgeuntersuchung?

Ziel der Vorsorgeuntersuchung ist die Früherkennung von häufigen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus, Darm- und Gebärmutterhalskrebs, Hautkrebs etc. sowie Aufklärung und Unterstützung einer gesundheitsfördernden Veränderung des Lebensstils.


Wer kann die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen?

Alle Versicherten und anspruchsberechtigten Angehörigen der BVA haben ab dem vollendeten 18. Lebensjahr einmal jährlich Anspruch auf Durchführung einer Vorsorgeuntersuchung.

Was beinhaltet eine Vorsorgeuntersuchung?

Der Leistungskatalog der Vorsorgeuntersuchung umfasst:

  • ausführliche Anamnese für individuelle Risiken
  • Lebensstilerhebung
  • klinische Untersuchung
  • Blutuntersuchung
  • Harnuntersuchung
  • Blutdruckmessung
  • ab dem 50. Lebensjahr: Untersuchung auf Blut im Stuhl und Angebot einer Koloskopie zur Darmkrebsvorsorge
  • für Frauen: PAP-Untersuchung; Untersuchungen finden nach Voranmeldung statt.

Wo werden Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt und wie komme ich zu einem Termin?

Sie können die Vorsorgeuntersuchungen im  Ambulatorium Wien der BVA oder bei einer Vertragsärztin bzw. einem Vertragsarzt mit Vorsorgeuntersuchungsvertrag oder entsprechenden Einrichtungen der Sozialversicherung durchführen lassen.

Im Ambulatorium Wien der BVA stehen Ihnen für weiterführende Untersuchungen oder Abklärungen auch unsere Interne Ambulanz und gegebenenfalls unser Augen- bzw. Zahnambulatorium zur Verfügung.

Für die Vorsorgeuntersuchung ist kein Behandlungsbeitrag zu entrichten. Untersuchungen, die über den Leistungskatalog der Vorsorgeuntersuchung hinaus gehen, sind allerdings behandlungsbeitragspflichtig. Ihr behandelnder Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin informiert Sie sicher gerne.