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Gesundheit im Alter



Pensionist beim Walken


Dank des medizinischen Fortschritts und der verbesserten Lebensbedingungen steigt die Lebenserwartung ständig. Das Bild des älteren Menschen hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Alter ist nicht mehr gleichbedeutend mit Passivität. Gerade die heutige Generation der über 50-jährigen ist aktiv und unternehmungslustig.

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Bewegung

Wer rastet, der rostet. Regelmäßige Bewegung trägt entscheidend zu Selbständigkeit und Lebensqualität bei. Täglich ein flotter Spaziergang, verbunden mit Dehnungs- und Kräftigungsübungen sollten fixer Bestandteil Ihres Tagesplans sein. Jeden Tag 15 Minuten sind besser als eine Stunde in der Woche. Bewegung fördert die Konzentration und den Schlaf und hilft Übergewicht zu vermeiden. Wem's zu langweilig wird oder an Motivation fehlt - zahlreiche Gemeinden, Bezirke und Organisationen bieten Aktivitäten für Senioren an.

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Essen und Trinken

In der zweiten Lebenshälfte sinkt der Energiebedarf des Körpers. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen bleibt aber nahezu gleich. Achten Sie auf einen ausgewogenen Speiseplan und eine ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit. Gerade bei Senioren lässt das Durstgefühl nach. Müdigkeit oder Verstopfung können als Folge von Flüssigkeitsmangel auftreten. Trinken Sie mindestens 2 Liter pro Tag, am besten Wasser, ungesüßten Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Ein sichtbar bereitstehender Krug erinnert Sie daran.

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Diese Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich. Hauptverantwortlich ist die Schädigung der Gefäßwände, bekannt als Arterienverkalkung. Beugen Sie vor durch eine ausgewogene, fettarme Ernährung und regelmäßige Bewegung. Achten Sie auf Ihr Gewicht! Rauchen Sie nicht!

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Seele und Geist

Bleiben Sie auch geistig rege. Trainieren Sie Ihre Gehirnzellen durch Lesen, Rätsellösen und kulturelle Aktivitäten. Vielleicht wollten Sie auch schon immer eine Sprache lernen oder kreativ tätig werden - bereichern Sie Ihr Leben durch etwas Neues. Genießen Sie es, nun Zeit für Ihre Hobbies zu haben und tun Sie, was Ihnen Spaß und Freude macht. Pflegen Sie soziale Kontakte. Der Austausch mit anderen, ein Plausch in fröhlicher Runde wirken anregend und belebend.

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Sicherheit zu Hause

Mit zunehmendem Alter steigt das Verletzungsrisiko in den eigenen vier Wänden. Verletzungen heilen auch nicht mehr so schnell wie in jungen Jahren. Viele Unfälle sind vermeidbar, durch technische Einrichtungen und richtiges Verhalten.

  • Küche: Bewahren Sie alles, was Sie öfter brauchen in bequem erreichbarer Höhe auf. Verwenden Sie keine schadhaften Elektrogeräte und vermeiden Sie freiliegende Kabel. Ältere Menschen benötigen mehr Licht. Helligkeit schützt vor "Arbeitsunfällen" in der Küche
  • Schlafzimmer: Der Lichtschalter und das Telefon sollten vom Bett aus erreichbar sein. Stehen Sie langsam auf, Ihrem Kreislauf zuliebe. Beseitigen Sie Teppichfalten - beim Aufstehen in der Nacht ist man oft etwas taumelig und stolpert leicht. Rauchen Sie nicht im Bett
  • Bad: Verwenden Sie rutschfeste Matten in Dusche, Badewanne und als Vorleger. Haltegriffe erleichtern das Aufstehen in Bad und WC. Benützen sie keine Elektrogeräte in der Nähe des Wassers
  • Treppen, Leitern: Bei manchen Treppen sind die einzelnen Stufen schwer erkennbar, sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung. Benützen Sie keine Leitern, die schadhaft oder nicht stabil sind. Steigen Sie keinesfalls mit Pantoffeln auf eine Leiter. Bevorzugen Sie generell Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen

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Gesundheitsvorsorge

Gehen Sie jährlich zur Vorsorgeuntersuchung. Schützen Sie sich durch Impfungen - Zeckenschutzimpfung, Grippe, Pneumokokken. Wenn sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, beachten Sie die Einnahmezeiten und die Anweisungen des Arztes oder Apothekers. Kleine Alarmsender, die wie eine Uhr am Handgelenk getragen werden können, ermöglichen es, jederzeit Hilfe herbeizuholen.