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Selbstverwaltung



Die österreichische Sozialversicherung - und damit auch die BVA - wird, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung während der Geltungsdauer der deutschen Reichsverordnung in den Jahren 1939 bis 1947, seit ihrem Bestehen in Form der Selbstverwaltung geführt.

Selbstverwaltung bedeutet, dass der Staat (Bund, Länder) für bestimmte Bereiche der Verwaltung auf die Führung durch staatliche Verwaltungsbehörden verzichtet und diese Verwaltungsaufgaben durch ein Gesetz Selbstverwaltungskörpern überträgt.

Diese werden aus Vertretern der unmittelbar betroffenen Personengruppen - also bei der BVA aus Versicherten und ihren Dienstgebern - gebildet und unterliegen keinem Weisungsrecht, wohl aber dem Aufsichtsrecht der staatlichen Behörden.

Die Selbstverwaltung garantiert eine problemlose, sachorientierte und vor allem kostenbewusste Verwaltung, da ihre Mitglieder mit den Anliegen und Problemen der Versicherten und Dienstgeber vertraut sind.