DRUCKEN

Was ist der Behandlungsbeitrag?


Unter Behandlungsbeitrag versteht man eine prozentuelle Kostenbeteiligung des Versicherten am Aufwand der BVA für bestimmte Leistungen.

Der Behandlungsbeitrag sichert das hohe Leistungsniveau der BVA. Auch das von der BVA praktizierte System der freien Arztwahl - kombiniert mit der Vergütung von Einzelleistungen - wird durch den Behandlungsbeitrag reguliert. Im Gegenzug wird der Versicherte dadurch in die Vertragspartnerkontrolle eingebunden.

Mit 1.4.2016 wurde der Behandlungsbeitrag von 20% auf 10% halbiert. Dies bedeutet, dass für behandlungsbeitragspflichtige Leistungen, wenn diese ab dem 1.4.2016 in Anspruch genommen wurden, ein Behandlungsbeitrag von 10% zu entrichten ist. Lediglich für die abnehmbare kieferorthopädische Behandlung ist weiterhin ein Behandlungsbeitrag von 20% zu leisten.

Der Behandlungsbeitrag wird in der Regel im Nachhinein vorgeschrieben. Die Behandlungsbeitragsvorschreibung gibt detaillierte Auskunft zu den in Anspruch genommenen behandlungsbeitragspflichtigen Leistungen. Sie wird jeder/jedem Versicherten – egal welche Zahlungsart gewählt wurde – per Post zugestellt.

Ein elektronischer Versand ist derzeit aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich.

Eine detaillierte Aufstellung für welche Leistungen ein Behandlungsbeitrag zu bezahlen ist, können Sie unserer Satzung entnehmen.