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Medizinische Hauskrankenpflege


Die medizinische Hauskrankenpflege ist eine krankenhausersetzende Maßnahme, die die Möglichkeit bietet, die Erkrankten - anstatt in einer Krankenanstalt - in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung zu versorgen und zu pflegen. Die Hauskrankenpflege ist für ein und denselben Versicherungsfall mit längstens vier Wochen begrenzt. Über diese vier Wochen hinaus muss eine chefärztliche Bewilligung der BVA eingeholt werden.

Die medizinische Hauskrankenpflege erfolgt auf ärztliche Anordnung und besteht ausschließlich aus qualifizierten Pflegeleistungen, wie zum Beispiel Verabreichung von Injektionen, Sondenernährung oder Verbandwechsel. Durchgeführt werden diese Pflegeleistungen von diversen sozialen Betreuungsdiensten bzw. durch diplomierte Krankenschwestern und -pfleger.

Die Grundpflege, wie zum Beispiel Haut- oder Zahnpflege, und die hauswirtschaftliche Versorgung der Erkrankten fällt nicht unter die medizinische Hauskrankenpflege.

Wird medizinische Hauskrankenpflege durch berechtigte Personen oder Organisationen erbracht , welche keinen Vertrag mit der BVA haben, wird von der BVA ein allfälliger Kostenzuschuss bezahlt. Dem Antrag sind die saldierte, detaillierte Rechnung sowie eine ärztliche Verordnung und ein Pflegeplan, in dem auch Art und Dauer der Pflegeleistungen dokumentiert sind, anzuschließen.