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Verwaltungskörper



Aufgrund des in der österreichischen Sozialversicherung herrschenden Prinzips der Selbstverwaltung sind in der BVA verschiedene Gremien eingerichtet, in denen die Vertreter der Versicherten und ihrer Dienstgeber die Geschäftsführungs- und Kontrollaufgaben wahrnehmen.

Die Vertreter der Versicherten werden von den Interessensvertretungen vorgeschlagen und sind in der Regel Funktionäre der Gewerkschaft öffentlicher Dienst oder der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten. Die Vertreter der Dienstgeber sind hohe Beamte des Bundes oder der Länder.

Insgesamt sind für ganz Österreich 72 Versicherungsvertreter tätig:

Der Vorstand umfasst 16 Mitglieder, den Vorsitz führt der Obmann (Präsident) der BVA. Die Aufgaben des Vorstandes sind die Geschäftsführung und die Vertretung der BVA nach außen.

In den Ländern sind Landesstellenausschüsse eingerichtet. Im Landesstellenausschuss für Wien, NÖ und Burgenland sind 8, in den übrigen Landesstellenausschüssen je 4 Versicherungsvertreter tätig. Zu den Aufgaben der Landesstellenausschüsse gehören die Leistungsfeststellung und die Durchführung von Personalangelegenheiten für ihren Bereich.

Die Mitglieder des Vorstandes, der Landesstellenausschüsse und weitere 12 Versicherungsvertreter bilden die Generalversammlung. Den Vorsitz führt der Obmann der BVA. Diesem Gremium obliegt im Wesentlichen die Beschlussfassung über den Jahresvoranschlag, den Jahresabschluss und die Änderung der Satzung.

Die Kontrollversammlung prüft die Gebarung der BVA, sie umfasst 12 Mitglieder.

Die Kosten der Selbstverwaltung betragen für jeden Anspruchsberechtigten ca. EUR 0,44 pro Kalenderjahr.