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Modell Kleinschule


Das "Modell Kleinschule“ eignet sich besonders für Schulen mit einem kleineren Kollegium. Da die Größe einer Organisation über die Anzahl der darin beschäftigten Personen definiert wird, ist bei einer Anzahl von weniger als 30 Lehrkräften von einer kleinen Schule die Rede.

Das Kernstück des Modells ist das sogenannte Gesundheitsinterview, das in 4 Schritten abläuft. Der Grundstein wird häufig bereits in der Vorphase gelegt, in der Informationen zum Thema eingeholt und eine Entscheidung im Kollegium getroffen wird.

Grafik GF Projektstruktur 2


In einem ersten Schritt erfolgt die Sensibilisierung der Schulleitung (Sensibilisierungsworkshop) für das eigene Gesundheitsverhalten.

Im zweiten Schritt gilt es die Bedürfnisse und Sichtweisen der Lehrerinnen und Lehrer (Gesundheitsworkshop) zum Thema Gesundheit abzufragen, ehe alle Ergebnisse als dritter Schritt in einem Zusammenführungsworkshop zusammengetragen und gemeinsame Verbesserungsmaßnahmen zur Umsetzung geplant werden.

Im vierten Schritt wird das Projekt nach Umsetzung der gemeinsam geplanten Maßnahmen anhand eines Reflexionsworkshops mit der Schulleitung und dem Gesundheitsteam oder dem Kollegium evaluiert.

Die entsprechenden Schritte sollten in einer Laufzeit – je nach Größe der Schule - von rund zwei bis drei Semestern abgewickelt werden. Danach sollte das Thema Gesundheitsförderung für Pädagoginnen und Pädagogen nachhaltig in den Schulalltag integriert werden (Verankerung). Im Idealfall wird der oben beschriebene Zyklus kontinuierlich weitergeführt, sodass ein ständiger Lern- und Entwicklungsprozess entsteht, um Gesundheitsförderung für Lehrerinnen und Lehrer zu einer tragenden Säule der Schulkultur werden zu lassen.