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Myocardszintigraphie


Myocardszintigraphie

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Was ist eine Myocardszintigraphie?

Die Myocardszintigraphie ist eine Methode, die es ermöglicht, eine eventuelle Blutmangelversorgung des Herzmuskels bildlich darzustellen und somit dessen Vitalität bzw. Funktionsfähigkeit nachzuweisen oder - z.B. nach einem Herzmuskelinfarkt - auszuschließen. 

Oft erfolgt die Methode als Kontrolluntersuchung oder Nachsorgeuntersuchung bei Patienten mit bekannter Herzkranzgefäßverkalkung (= koronarer Herzerkrankung). Aber auch bei Verdacht auf koronare Herzerkrankung kann die Myocardszintigraphie wertvolle Informationen liefern.

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Mögliche Ergebnisse und Konsequenzen

Für den behandelnden Arzt ist es wichtig zu wissen, ob eine Narbe nach einem Herzinfarkt oder lediglich eine Minderdurchblutung des Herzmuskels vorliegt. 

Je nach Befund sind ein abwartendes Vorgehen unter Berücksichtigung des übrigen Zustandes des Herzens, eine medikamentöse Behandlung, ein invasiver Eingriff im Herzkatheterlabor mit z.B. Aufdehnung des verkalkten Herzkranzgefäßes mittels Koronararteriendilatation (= PTCA mit und ohne Stent) oder ein operatives Vorgehen durch den Herzchirurgen (= aortokoronare Bypassoperation) gerechtfertigt.

Allerdings müssen zu dieser Entscheidungsfindung alle Untersuchungsergebnisse gemeinsam betrachtet werden. Auf diese Art und Weise ist eine individuelle und somit optimale Betreuung des Patienten möglich.

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Untersuchungsdauer

ca. 30 Minuten