DRUCKEN

Nierenszintigraphie


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Eine hochgradige Engstelle in einer Nierenarterie, z.B. durch Verkalkung, kann zu Blutmangelversorgung dieser Niere führen, einhergehend mit einer Funktionseinschränkung der Niere bzw. mit ausgeprägtem Bluthochdruck (=arterielle Hypertonie). 

Der Nachweis der Blutmangelversorgung einer Niere bei bestehendem Hochdruck kann mit speziellen nierenszintigraphischen Verfahren erfolgen. 

Eine Aufdehnung der Engstelle der Nierenarterie mit Hilfe einer Ballondilatation (ähnlich wie die Dehnung am Herzen = PTCA - siehe dort) führt durch die nunmehr normale Nierendurchblutung in den meisten Fällen zu einer Verbesserung der Nierenfunktion und zu einem Absinken des Bluthochdruckes.

Weitere Indikationen zur Nierenszintigraphie sind Harnabfluss-Störungen, Entzündungen, die Diagnose einer Wanderniere etc.

Untersuchungsdauer

ca. 30 Minuten