DRUCKEN

Klinische Psychologie im Rahmen der Gesundheitsvorsorge für Menschen mit Multipler Sklerose


Multiple Sklerose

Die Krankheit Multiple Sklerose stellt eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen im jungen Erwachsenenalter dar.

Die Diagnose Multiple Sklerose mit den Folgen möglicher Beeinträchtigungen und der zusätzlichen Belastung durch die Unvorhersagbarkeit des Krankheitsverlaufes stellt eine große Belastung für beinahe jeden Betroffenen dar.

Aufgrund der unterschiedlichen Symptomatik und möglichen Beeinträchtigungen durch die Erkrankung ist das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose auch als Krankheit mit den tausend Gesichtern bekannt.

Dennoch sind die seelischen Reaktionen auf die Diagnose MS bei vielen Betroffenen sehr ähnlich: Unsicherheit, Verzweiflung und Depression sind nicht selten. 

Der Betroffene muss lernen, mit seiner Erkrankung umzugehen und diese zu bewältigen. Jede schwere Krankheit stellt eine besondere Belastung (live-event) im Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen dar. Ihre Bewältigung in eine regelhafte Abfolge zu gliedern, ist nicht möglich, da die einzelnen Phasen in der Regel nicht schrittweise aufeinander folgen, sondern ineinander überspringen, sich abwechseln, sich wiederholen können oder auch parallel zueinander laufen.

Die unterschiedlichen Phasen, die bei der Anpassung an die chronische Erkrankung auftreten können, sind vergleichbar mit den verschiedenen Stadien, die Elisabeth Kübler-Ross bei unheilbar Kranken erforscht hat.

linkKlinisch-psychologische Angebote für MS-Patienten

linkPhasen der Krankheitsbewältigung