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Kinästhetik


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Was ist Kinästhetik?


Kinästhetik in der Pflege ist ein wissenschaftlich überprüftes Lernsystem über die zentrale Rolle eigener aktiver Bewegung im Lebensprozess.

Entwickelt von Dr. Lenny Maietta und Dr. Frank Hatch in Amerika, ermöglicht es Pflegenden, Angehörigen, Therapeuten und anderen betreuenden Personen die nötige Bewegungskompetenz - Bewegungserfahrung für die gezielte Unterstützung von Patienten zu entwickeln.

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Eine der wichtigsten Grundlagen der Kinästhetik

Kranke, verletzte und pflegebedürftige Menschen müssen die Möglichkeit neuentdecken, wie sie ihr Gewicht gegenüber der Schwerkraft kontrollieren können.

Sie tun dies, indem sie neue Bewegungsmöglichkeiten entdecken, um die alltäglichen Aktivitäten durchzuführen. Je besser die neuen Möglichkeiten an ihren Zustand angepasst sind, umso einfacher können sie lernen.

Kinästhetik

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Beispiel:

Worin besteht die Hauptbehinderung eines Menschen mit einem gelähmten Bein?

Wenn Sie diese Frage einer Gruppe von Menschen stellen, wird es zahlreiche Antworten geben. Die meisten werden sich wahrscheinlich auf die behindernde Auswirkung konzentrieren.

Durch diese vermehrte Aufmerksamkeit auf die Behinderung, wird der Betroffene bald zu einem Experten für alle Maßnahmen, die er nicht ausführen kann.

Abhängigkeit, Depression und Regression werden verstärkt, die Eigenmotivation wird sinken.

Wenn wir jedoch hervorheben und unterstützen was gesund ist, wird der Betroffene zu einem Experten für all das, was er ausführen kann.

Abhängigkeit, Depression und Regression nehmen ab und die Eigenmotivation wird steigen.

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Konzepte der Kinästhetik

Um diese Bewegungskompetenz zu erreichen wird in der Kinästhetik die Bewegung mittels folgender sechs Konzepte betrachtet:

  • Interaktion
  • funktionale Anatomie
  • menschliche Bewegung
  • Anstrengung
  • menschliche Funktion
  • Umgebung

Somit ist mit der Kinästhetik - neben bzw. im Bobath-Konzept  durchaus integrierbar - ein weiteres System vorhanden, um den Rehabilitationserfolg zu optimieren.