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Arbeitnehmerschutz


Wenn ArbeitnehmerInnen Belastungen ausgesetzt sind, die zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung führen können, sind prinzipiell arbeitsplatzbezogene Maßnahmen zur Gefährdungsverminderung durchzuführen. Darüber hinaus müssen vor Aufnahme der Tätigkeit in bestimmten Fällen Eignungsuntersuchungen und bei Fortdauer der Tätigkeit regelmäßig Folgeuntersuchungen durchgeführt werden, wenn dies nach §§ 49 oder 50 ASchG vorgeschrieben ist.

Die Verordnung über die Gesundheitsüberwachung am Arbeitsplatz (VGÜ 2014) regelt im Detail Tätigkeiten, die eine Untersuchung erforderlich machen, sowie die Zeitabstände, in denen die Untersuchungen durchzuführen sind und gibt Richtlinien über spezielle Untersuchungen und Untersuchungsverfahren nach dem jeweiligen Stand der Arbeitsmedizin, arbeitsmedizinische Kriterien zur Beurteilung und biologische Grenzwerte vor.

Kosten

Grundsätzlich sind die Kosten von Eignungs- und Folgeuntersuchungen vom Arbeitgeber zu tragen. Stehen die Untersuchungen im Zusammenhang mit Tätigkeiten, die eine Berufskrankheit verursachen können, werden die Kosten vom Unfallversicherungsträger übernommen.