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Abnehmbarer Zahnersatz

Zahnprothese

Zum abnehmbaren Zahnersatz gehören Teil- und Totalprothesen aus Kunststoff oder Metall. Der Unterschied liegt darin, dass bei einer Kunststoffprothese sowohl die Prothese als auch die Zähne aus Kunststoff gefertigt sind und bei Metallgerüstprothesen die Zähne zwar aus Kunststoff, das Gerüst aber aus einer Metalllegierung (Chrom-Cobalt-Molybdän/ChCoMo) besteht.

Müssen vorhandene Zähne überkront werden, damit eine Teilprothese einen festen Halt bekommt, dann übernehmen wir auch die tarifmäßigen Kosten einer Zahnkrone (Klammerzahnkrone).

Sofortzahnersatz

Nach Zahnextraktionen kommt es im Regelfall zu starken Schwellungen. Zur Überbrückung des Zeitraumes zwischen Extraktion und Herstellung der prothetischen Dauerversorgung wird ein Sofortzahnersatz in Form einer Kunststoffprothese beigestellt.

Bewilligung

Jeder abnehmbare Zahnersatz ist bewilligungspflichtig. Ihr Zahnbehandler verordnet Ihnen den notwendigen Zahnersatz. Reichen Sie diese Verordnung postalisch oder persönlich bei Ihrer zuständigen Landes- oder Außenstelle zur Bewilligung ein.

Tipp

Die Tragedauer sowohl eines abnehmbaren als auch eines festsitzenden Zahnersatzes beträgt sechs Jahre. Eine Bewilligung oder ein Kostenersatz vor Ablauf dieser Tragedauer ist nur mit besonderer medizinischer Begründung möglich.

Kostenersatz

Ist Ihr Zahnbehandler kein Vertragspartner der BVA, können Sie nach erbrachter Leistung die bezahlte Originalhonorarnote mit einer eventuell zuvor eingeholten Bewilligung bei Ihrer Landes- oder Außenstelle zum allfälligen tarifmäßigen Kostenersatz einreichen.

Behandlungsbeitrag

Bei einem Sofortzahnersatz, einer Kunststoffprothese und einer Metallgerüstprothese beträgt der Behandlungsbeitrag seit 1.4.2016 jeweils 10% der tarifmäßigen Kosten (20% der tarifmäßigen Kosten für Behandlungen vor dem 1.4.2016) .