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Sicherheitsvertrauensperson (SVP)


Als Ergänzung zu den Aufgaben, die der Personalvertretung bei der Durchführung und Überwachung der Einhaltung von Vorschriften und Anordnungen über den Bedienstetenschutz zukommt, sind entsprechend der Rahmenrichtlinie auch im Bundesdienst Sicherheitsvertrauenspersonen gemäß dem 1. Abschnitt des Bundes-Bedienstenschutzgesetzes (B-BSG;  ggfs. gem. ArbeitnehmerInnenschutzgesetz - AschG) zu bestellen, die bei Ausübung ihrer Aufgaben weisungsfrei sind. 

Somit sind Sicherheitsvertrauenspersonen ausschließlich Vertreter der Dienstnehmerseite in Angelegenheiten des Bedienstetenschutzes. Die Tätigkeit als Sicherheitsvertrauensperson ist Dienst (in der Dienstzeit) und Dienstpflicht. 

Die Sicherheitsvertrauenspersonen werden vom Dienstgeber im Einvernehmen mit der  Personalvertretung für eine jeweils vierjährige Funktionsperiode, in ausreichender Zahl - abhängig vom Beschäftigungsstand zum Zeitpunkt der Bestellung - bestellt und können nur auf Verlangen der Personalvertretung vor Ablauf der Funktionsperiode abberufen werden.

Die Bestellung von Sicherheitsvertrauenspersonen ist ab elf in einer Dienststelle regelmäßig beschäftigten Bediensteten vorgesehen. In Dienststellen bis zu 50 Beschäftigten kann ein Mitglied der Personalvertretung die Aufgaben einer Sicherheitsvertrauensperson übernehmen.  

Der Sicherheitsvertrauensperson ist – neben der zur Berechtigung der Ausübung der Tätigkeit erforderlichen Grundausbildung – auch Weiterbildung im Rahmen dieser Aufgabe zu ermöglichen.