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"Bewusst gesund genießen": Vollkornprodukte – voller Ballaststoffe, die Ihren Stoffwechsel in Schwung bringen



Getreidekörner aus Weizen, Roggen, Reis, Hafer und Gerste sind seit Tausenden von Jahren ein Grundnahrungsmittel, das üblicherweise im Ganzen als Vollkorn gegessen wurde. 

Vollkornprodukte


Durch diverse Mahl- und Verarbeitungsverfahren wurde das Abtrennen und Entfernen von Keim und Schale möglich, mit dem Ergebnis eines raffinierten weißen Mehles.

Dieses "Weißmehl" wurde besonders beliebt, da es als Brotteig leichter zu bearbeiten und besser formbar war. Brote und Gebäck aus Weißmehl galten auch lange Zeit als Statussymbol der Oberschicht. Allerdings enthalten Keim und Schale eine Reihe wichtiger Nährstoffe, wie Ballaststoffe, Vitamine, hochwertige Öle und Mineralstoffe, die besonderen gesundheitlichen Wert für unseren Organismus haben.

Wiederholt haben Studien gezeigt, dass regelmäßiges Essen von Vollkornprodukten das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, diverse Krebserkrankungen, Übergewicht und Diabetes Typ II senken kann. Einen positiven gesundheitlichen Nutzen haben Sie bereits, wenn Sie geringe Mengen – ein bis zwei Portionen am Tag -  an Vollkornprodukten in Ihren Speiseplan einbauen.  

Wann ist ein Lebensmittel ein Vollkornprodukt?

Jedes Getreidekorn besteht aus drei Teilen: der Schale, in welcher auch die Kleie enthalten ist, dem Keim und dem Mehl- oder Stärkekörper. Vollkorn heißt, dass alle drei Teile des Korns im Lebensmittel vorhanden sein müssen. Dies kann als ganzes Korn, als Flocken, als feiner oder grober Schrot oder als Mehl sein. Meistens wird Vollkorngetreide in Form von Mehl zur Herstellung von Brot, Nudeln, Frühstücksflocken, Knäckebrot und anderen getreidehaltigen Produkten verwendet.  

Wie erkennt man Vollkornprodukte?

An der Farbe und am Produktnamen ist es nicht immer feststellbar, ob es sich tatsächlich um ein Vollkornprodukt handelt. Dunkelbraune Brot- und Gebäcksorten werden sehr oft mit Zuckercouleur oder mit Malzextrakten eingefärbt und Produktbezeichnungen wie "Mehrkorn", "Kraftkorn" oder "Mehrwert" müssen keine Vollkornbestandteile enthalten.

Als Richtlinie gilt der Wortteil "Voll" auf der Zutatenliste, wie zum Beispiel "Vollgetreide", "Vollkorn" oder "100% Vollweizen".

Die Gesundheitsförderung der BVA wünscht Ihnen einen vollwertigen Start in den Tag!