DRUCKEN

„Bewusst gesund genießen“: Der Erdapfel - die Zitrone des Nordens

Erdäpfel in Kochtopf, Foto: www.bilderbox.com

Ursprünglich aus Südamerika stammend, ist der Erdapfel heute weltweit eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel. Aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehaltes wird der Erdapfel auch als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet.

Seinen Ruf als Dickmacher trägt er völlig zu Unrecht - im Gegenteil: 100 Gramm gekochte Erdäpfel beinhalten nur rund 70 kcal und machen ihn somit zu einem überaus gesunden Sattmacher. Für den sättigenden Effekt sind einerseits die in Erdäpfeln enthaltenen Ballaststoffe und  andererseits der hohe Stärkeanteil verantwortlich. Lässt man Erdäpfel nach dem Kochen auskühlen und genießt sie kalt, beispielsweise in Form eines Salates, wird der Sättigungseffekt noch weiter verlängert. Da die beim Abkühlen entstehende Stärkestruktur für die Verdauungsenzyme unzugänglich wird, entsteht sogenannte „resistente Stärke“, die den Ballaststoffen ähnelt.

Erdäpfel versorgen uns außerdem mit hochwertigem Eiweiß. Zwar ist der absolute Proteinanteil nicht so hoch, dafür ist aber sowohl die Zusammensetzung der Aminosäuren als auch der Gehalt an essentiellen Aminosäuren annähernd optimal, was dem Erdapfel eine hohe biologische Wertigkeit verleiht.

Auch bei den nicht energieliefernden Nährstoffen kann der Erdapfel mit einer breiten Palette an Vitaminen und Mineralstoffen aufwarten. Hervorzuheben ist der Vitamin C-Gehalt - mit 400 Gramm Erdäpfeln kann bereits der komplette Tagesbedarf abgedeckt werden. Ebenso ist er eine wahre „Kaliumbombe“- rund 500 Gramm Erdäpfel decken jene Menge ab, die man - laut Ernährungsgesellschaft - täglich zu sich nehmen sollte.


Speiseempfehlung:

Erdäpfelgratin - als Beilage oder Hauptgericht:

  • Zwiebeln in Topf anrösten
  • Dünn geschnittene Kartoffelscheiben hinzugeben und alles mit Milch und Schlagobers aufgießen und würzen
  • Rund 10 bis 15 Minuten köcheln lassen
  • Alles in eine ausgefettete Auflaufform geben und mit geriebenem Käse bestreuen
  • Erdäpfelgratin im Backofen für rund 25 bis 30 Minuten gratinieren


Die Gesundheitsförderung der BVA wünscht Ihnen einen „starken“ Tag!