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"Bewusst gesund genießen": Kaffee und seine Wirkung auf unseren Organismus

Kaffeebohnen

Weltweit trinken Millionen von Menschen täglich eine oder mehrere Tassen Kaffee in unterschiedlichster Form. Kaffee ist ein beliebtes Genussmittel, vielfach auch Kulturgut und gehört zu den beliebtesten Getränken überhaupt. Als Naturprodukt enthält Kaffee eine Vielzahl von Inhaltsstoffen. 

Betrachtet man die Kaffeewirkung auf die Gesundheit, spielen vor allem das Koffein und die zahlreich enthaltenen Antioxidantien eine große Rolle. Koffein wirkt als mildes Stimulans auf das zentrale Nervensystem und kann so die Wachheit, das Konzentrationsvermögen sowie die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Koffein macht aber - entgegen manchen Vorurteilen - nicht abhängig, es kann jedoch eine gewisse Gewöhnung beobachtet werden. 

Der moderate Genuss von drei bis vier Tassen Kaffee am Tag kann auf zahlreiche Organe und Körperfunktionen sogar einen positiven Einfluss haben. Ständig werden dazu neue wissenschaftliche Daten veröffentlicht, die sich mit den gesundheitlichen Wirkungen beschäftigen. Vielversprechend sind dabei Ergebnisse von Untersuchungen, die zeigen, dass Kaffee eine schützende Wirkung auf die Entwicklung von Diabetes Typ II haben kann. Als gesichert gilt bereits, dass Kaffee in gewissem Maße neurodegenerativen Erkrankungen, wie Morbus Parkinson, vorbeugen kann. 

Sodbrennen kann durch Kaffee - wie auch durch andere Lebensmittel - verstärkt werden. Eine allgemeine Empfehlung, bei Sodbrennen auf Kaffee zu verzichten, ist jedoch nicht angebracht – hier muss im Einzelfall unter Einbeziehung einer ärztlichen Untersuchung entschieden werden. 

Oft hört man auch, dass Kaffee "schlecht für das Herz" sei. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wohl nicht erhöht wird. Kaffee kann zwar kurzfristig den Blutdruck erhöhen, langfristig scheint es jedoch, dass sich Kaffeekonsum positiv auf diesen auswirkt.  Lediglich während der Schwangerschaft wird empfohlen, auf eine höhere Koffeinzufuhr zu verzichten.

Das Krebsrisiko wird durch das Trinken von Kaffee offenbar auch nicht erhöht, bei einigen Krebsarten scheint das Getränk sogar einen schützenden Effekt zu haben. Auch entgegen früheren Aussagen leistet das Kaffeetrinken sogar seinen Beitrag zum Flüssigkeitsbedarf. 


Die BVA-Gesundheitsförderung wünscht Ihnen einen munteren Tag!